Kon­feren­zen und Ver­anstal­tun­gen liebe ich sehr. Es gibt die Gele­gen­heit, Bekan­ntschaften aufzufrischen und sich über Ideen und Welt­bilder auszu­tauschen. Dieses Jahr durfte ich sog­ar einen Vor­trag gestal­ten, der die Har­mon­isierung von SOTIF mit FuSi Prozessen zum The­ma hat­te. Ich war sehr froh um diese Chance, meine Ideen und Konzepte präsen­tieren und darüber sprechen zu dür­fen.

Kom­mu­nika­tion ist wichtig. Man kann sich vieles aus­denken, vieles mag in eigen­er Betra­ch­tung auch logisch erscheinen, aber erst die Rück­mel­dung und Fra­gen ander­er machen es möglich, den näch­sten Schritt der Entwick­lung zu tun.

Die Rah­menbe­din­gun­gen haben mir per­sön­lich gut gefall­en. Ich kon­nte mit vie­len früheren Kol­legin­nen und Kol­le­gen sowie bekan­nten und noch nicht so bekan­nten Men­schen aus dem Fach­bere­ich der Pro­duk­t­sicher­heit vortr­e­f­flich disku­tieren. Dabei viel mir ins­beson­dere das The­ma “KI” sehr ins Auge. Am Vor­abend ergab sich die Möglichkeit, mit Brit­ta Lin­ne­mann und weit­eren Fachkol­le­gen über den Ein­satz von KI im Engi­neer­ing oder gar der Funk­tionalen Sicher­heit debat­tieren. Das war so span­nend und inspiri­erend, dass ich anstrebe, näch­stes Jahr einen Artikel oder einen Pod­cast gemein­sam mit Brit­ta zu gestal­ten. Mir erscheint es aktuell ange­bracht, das The­ma sehr genau zu beleucht­en, denn wed­er führt Ver­teufeln noch Glo­ri­fizieren zu ein­er zukun­ftsweisenden Ein­schätzung des The­mas.

Aus den vie­len sehr guten Beiträ­gen haben mich ins­beson­dere zwei Vorträge ange­sprochen:

  • Dr. Volk­er Hart­mann hat einen her­vor­ra­gen­den Abriss der Prob­lematik Nor­men, Pro­duk­thaf­tung und Pro­duk­t­sicher­heit geboten.
  • Die Meth­ode AbRA hat mein Inter­esse geweckt. Dies ist ein Weg, Sicher­heit­s­analyse anhand von und mit Architek­tur zu betreiben. Vorgestellt bzw. entwick­elt wurde diese Meth­ode von Flo­ri­an Beer und Jür­gen Sauler. Die Mis­sion ihrer Inno­va­tion ist nicht weniger, als den etablierten Meth­o­d­en FMEA und FTA eine möglichst gle­ichar­tige Alter­na­tive an die Seite zu stellen.

Gelun­gene zwei Tage, und so hoffe sehr, näch­stes Jahr wieder dabei sein zu kön­nen. Und nicht zu vergessen: her­zlichen Dank an das Orga-Team, stel­lvertre­tend im Beson­deren an Frau Hahn für Ihre aufmerk­same Betreu­ung und net­ten Gespräche!

Quelle: Fraun­hofer IKS